End Of Life – Warum ein Wechsel durchaus zwingend werden kann.

Ich bekam unlängst eine Kundenanfrage per Email.

Usb anschlüsse funktionieren nicht mehr. Pc mit Windows xp proffesional und einem sehr wichtigem zeichenprogramm

Abgesehen von der eigenwilligen Schreibweise kann man sofort ein riesiges Problem erkennen. Microsoft hat den Support für XP in der ersten Jahreshälfte 2014 eingestellt. Das System hat also seit 3 Jahren keine nennenswerten Updates bekommen und ist somit ein nicht ganz kleines Sicherheitsproblem.

Ich fasse solche Maschinen nur noch mit der Kneifzange an und auch nur dann, wenn dies zwingend notwendig ist. Kein anständiger Sysadmin wird so ein System noch mal flicken und arbeitsfähig machen. Upgrade jetzt. Eine äquivalente Hardware zu 3+ Jahre alten PCs mit aktuellem OS sind, in der Regel, günstiger als das Gefrickel.

Randnotiz: „wichtiges Zeichenprogramm“ bedeutet, meiner Erfahrung nach, leider sehr oft „habe ich von einem Freund bekommen und habe keinen Key/CD zum neu installieren“. Oder einfacher: „eine Raubkopie, auf die ich nicht verzichten will.“ Auch hier wird kein anständiger Sysadmin Hand anlegen, denn damit kann man sich sehr schnell verbrennen.

In diesem Sinne: Bitte Upgraden!

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Deaktivierter Kalender unter Thunderbird und Nextcloud 12

Im Moment hat Nextcloud mit der Synchronisierung von Kalendern in der Version 12.0 und Thunderbird ein Problem. Schneller Abhilfe schafft die Änderung des Kalenderlinks:

Von
https://cloud.domain.com/remote.php/dav/USERNAME/CALENDERNAME/

zu
https://cloud.domain.com/remote.php/caldav/USERNAME/CALENDERNAME/

Getestet unter Windows 7 Pro. und Ubuntu 16.04

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Erreichbarkeit zwischen den Jahren

Liebe Kunden,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch bei uns herrscht festliche Stimmung. Ab dem 21.12.2016 bis einschließlich 04.01.2017 bleibt unser Büro unbesetzt. Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Factory Reset bei einem Lenovo Yoga 10

Wer ein Smartphone oder Tablet hat, kennt das. Das Handy/Tablet streikt und fährt nicht mehr hoch. Was tun? Wenn keine wichtigen Daten auf dem Gerät selber sind, dann schaltet man es aus, entnimmt die eventuell eingesteckte SD Karte und macht ein Factory Reset, um das Gerät auf Werkseinstellungen zurück zu setzen.

Bei vielen Android Geräten ist der Vorgang ähnlich und meist auch unkompliziert. Bei dem mir vorliegendem lenovo Yoga Tablet 10 (Model: 60046 Lenovo B8000 AF16GSL DE) war der Vorgang so umständlich, dass es sich lohnt das einmal in Schrift und Form fest zu halten. Es wird in dieser Beschreibung davon ausgegangen, dass der Batteriewulst unten ist.

Zu erst wird das Gerät ausgeschaltet und die SD Karte entfernt. Anschließend hält man beide Lautstärketasten gleichzeitig gedrückt, während man auch den Stromknopf gedrückt hält.

Das Gerät vibriert und kurz darauf erscheint ein dreizeiliges Menü. Man muss hier ein wenig Probieren, bis man es geschafft hat im richtigen Moment los zu lassen.

Mit der oberen Taste der Lautstärkeregelung wechselt man von einem Menüeintrag zum nächsten und die untere Taste bestätigt die Auswahl. Hier gehen wir in das Recovery Menü.

An dieser Stelle wird es ungewöhnlich, denn außer dem Wartungsdroiden im Hintergrund ist nichts zu sehen. Man muss einmal kurz den Stromtaster betätigen, dann kommt das eigentliche Recovery Menü.

Und jetzt wird es richtig unangenehm, denn auf dem Bildschirm steht, dass die Navigation durch das Recovery Menü genau so geht, wie im Menü vorher. Dies ist aber nicht so, denn die Tasten sind vertauscht. Oben ist bestätigen, unten ist Navigation.

Wenn man diese Klippen umschifft hat, dann kann man die Cache Partition formatieren und das System auf Werkseinstellungen zurück setzen. Warum lenovo das so umständlich macht und dann noch nicht einmal ordentlich dokumentiert muss man nicht verstehen.

 

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Backup. Wie viel ist nötig?

Diese eigentlich simple Frage kann man gar nicht vollkommen und abschließend klärend. An dieser Stelle werde ich versuchen einen, aus meiner Sicht, guten Mindeststandart zu demonstrieren.

Arbeitsdaten, Datensafe und externes Backup.

Auf diese drei Säulen sollte man sein System aufbauen. Die Arbeitsdaten liegen auf dem lokalen Rechner, wo sie schnell im Zugriff sind. Diese werden dann, möglichst regelmäßig, in einen Datensafe gepackt. Dies kann eine USB Festplatte, eine NAS oder ähnliches sein. Das externe Backup ist eigentlich nur ein Klon vom Datensafe aber dieses wird nicht am selben Ort gelagert wie Datensafe und Arbeitsdaten. „Off-Site“ (oder einfach „außer Haus“) ist das Zauberwort. Damit hätten wir eine grundlegende Methode.

Praxistipps

Um nun nicht gleich beim ersten Ausfall einer Festplatte in Panik zu verfallen, sollte man noch einige Details (wenn möglich) umsetzen.

  • RAID – Jedes Laufwerk sollte ein RAID sein. Dann bricht der Ausfall einer Festplatte einem nicht gleich das Genick. Ein gut funktionierendes RAID 1 kann schon reichen um den Arbeitsfluss am laufen zu halten
  • Vollbackup oder nur Daten – wieder eine Frage ohne definitive Antwort. Wenn man viel Software nutzt und auch eine Menge Plugins, wenn also eine Systemwiederherstellung wesentlich mehr Aufwand ist, als nur das Betriebssystem zu installieren, sollte man ein Vollbackup machen. Ansonsten wenigstens die Arbeitsdaten.
  • Automatisch oder manuell – Automatische Backups sind praktisch, weil man sich um nichts kümmern muss aber sie erfordern eine Kontrolle. Manuelle Backups machen „mehr“ Arbeit dafür hat man simultan eine Kontrolle, ob das Backup etwas geworden ist oder nicht.

Idealsetup

Das Wort ist bewusst etwas provokant gewählt, denn ein Idealsetup gibt es nicht. Nur eines, den Bedürfnissen angepasstes. Aber ich will einmal skizzieren, wie ich mir das vorstelle und es auch in der Praxis funktioniert.

  • Arbeitsstation – Das Betriebssystem läuft auf einer dedizierten Festplatte, während die Arbeitsdaten auf einem internem RAID laufen. (Mindestens 3 Festplatten)
  • NAS – Ein Datenwürfel, ebenfalls mit einem RAID, der über das Netzwerk zur automatischen Sicherung erreichbar ist. Die Arbeitsdaten werden täglich und inkrementell gesichert, das Betriebssystem wöchentlich oder monatlich.
  • Off-Site – Noch ein Datenwürfel, ein Zwilling der NAS. Wird monatlich ins Haus geholt um dann ein Differenzialbackup des NAS zu machen. Wird im Anschluss gleich wieder Off-Site gebracht.
  • Kontrollen – Sowohl der Zustand der RAID, als auch der Backups an sich sollte immer wieder stichprobenartig kontrolliert werden. Also bewusst mal Daten zurück sichern, um sicher zu stellen, dass das Backup auch das tut, was es soll.

Das sieht erst einmal nach viel Arbeit aus, aber das meiste ist recht schnell erledigt und oft mit Bordmitteln machbar. Festplatten sind günstig und eine (beziehungsweise zwei) NAS lassen sich schnell günstig selber bauen. FreeNAS sei hier wieder einmal erwähnt.

Ich hoffe, diese Übersicht hilft.

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Backups retten.

Egal wie oft man es sagt, es bleibt für viele graue Theorie und damit eine nicht sehr reale Bedrohung. Aber Datenausfall kann jeden Treffen und gerade bei SSDs ist die Rettung der Daten nicht mehr so „einfach“, wie bei den alten HDDs mit Magnetscheiben.

Ron Gilbert, einer der Köpfe hinter Computerspielen wie Maniac Mansion, arbeitet zur Zeit an einem neuen Projekt und hatte jetzt einen Hardwareausfall. Und nur, weil er die wichtigsten Daten sicherte, ging alles relativ glimpflich aus. Und die Zeit bis zu dem Zustand „man kann weiter arbeiten“ ist Nervenkitzel pur. Gerade bei kleinen Firmen kann der Datenverlust das Aus bedeuten. Aber lesen sie selbst:

ThimbleCrash
by Ron Gilbert
Apr 11, 2016

A few days ago, I stumbled into my home office, a bowl of oatmeal in hand, getting ready for a quick check of the Twitters before my morning run, but oddly, my computer was off. I leave my Mac running all the time and it was strange that it didn’t just wake up from sleep. I powered it on and everything seemed normal.

The machine will sometimes restart in the middle of the night, and when it reboots, there is a nice message box telling me that it crashed and kindly shows me the logs. This morning, no such message enthusiastically greeted me.

Odd.

The next day I was editing a very large Photoshop files — touching on 4GB — when it kept popping up these errors when I tried to save saying I didn’t have the correct permissions to save.

Odd.

The next morning, I headed into the home office again, pre-run oatmeal in hand, and sat down to read the emails. Most of the new email that arrived during the night had no sender or subject.

Odd.

A few seconds later, a message box pops up, asking me to enter my iCloud password, I hit cancel and switched to my browser and pulled up Twitter and then Chrome asked me for my Twitter password and had me logged out. I went to another site, and I had also been logged out and it was asking for my password again, then my email program asked me for my password, I entered it and hit OK, then a new message box come on saying the login group of keychain was missing and did I want to reset it.

Odd.

Something was going wrong and I decide to just reboot and see if things were magically fixed, because, you know, that might happen. Right?

As the machine was shutting down, it dawned on me that rebooting my machine when it was telling me the login keychain was missing might not have been the smartest idea, and I was right.

Half way through the boot process, the machine just shut down. Three more attempts with the same results. I booted in verbose mode and watched the boot process, everything was normal until it got to the disk check, then it displayed a slew of errors and shutdown.

Crap.

I booted in recovery mode and ran Disk Utility and checked the disk, sure enough, there were a crap-ton™ of missing block error messages. No problem, I’ll just hit „Repair Disk“ and be up and running again.

Nope.

Repair Disk informed me that it was unable to repair the disk. I was somewhat disappointed the Mac didn’t emit a mechanical mocking laugh at this point.

I didn’t have a Thunderbolt Cable, so I couldn’t connect my iMac to my laptop and see if the drive was still readable.

I’m pretty religious about backing stuff up. Time Machine runs every hours and skips only my large video and audio files. It doesn’t back up my projects and source code, but they are all in Git. I had made a few changes the previous day and I had not pushed, but it was just a few lines of code, easily retyped. The big thing I didn’t have was backup of was my Windows VM.

Without it I can’t do windows build for testing. Nothing of importance is on the VM except a install of Visual Studio. The VM could be rebuilt in an afternoon, so losing it wasn’t climatic, just a pain. The one thing I was going to lose by doing a reformat was the podcast we did on Friday. I hadn’t edit it yet, so it hadn’t been archived for future generations to enjoy.

After a little more thinking about what might be on the machine and not backed up, I decided to reformat and reinstall from my Time Machine backup.

There was a very real possibility that this was a hardware problem and reformatting wasn’t going to save the day. In that case, I was going to have to send the machine out to get the drive replaced and that would take several days, if not a week if I wanted Apple to do it under Apple Care. With PAX looming in a few weeks, that was not an event I welcomed.

I can do just about everything on my laptop, except make Windows builds, so it wasn’t a catastrophe, just a big pain as half of our testing staff is Windows only.

I went into Disk Utility again and selected the volume, paused for a few seconds to contemplate the destructive nature of my next move, then hit Erase. A few moments later, I was informed that my drive could not be reformatted.

My iMac has what’s called a fusion drive. There is a 128MB SSD drive and a 3TB spinning drive that are fused into one big drive. The OS is smart enough to move files you don’t access very often to the slow spinning disk, keeping the files you need on the spiffy fast SSD drive. It’s a great idea. The new macs have it, and it’s been embedded in a lot of standalone drives, and there is a version for Windows machines.

The problem with fusion drives is you now have now have two points of failure. If either drive goes bad, you lose the data on both drives, which is what happened to me.

Apparently, while the iMac is happy to have a fusion drive, Disk Utility has not caught up yet, and there is no way to reformat it.

Gads.

At this point, I’m kind of stuck. All I want to do is reformat the drive and start over. Visions of days waiting to speak to Apple and weeks of waiting to get my machine back are dancing through my head, all while PAX stalks closer and closer.

I call up the local Apple store and see when I can get an appointment to visit the Genius Bar. I don’t have a lot of faith in the Genius Bar to help with this issue. Normally it is filled with people trying to figure out how to get email on their iPhones. I imagine I’ll bring the computer in and the „genius“ behind the „bar“ will shrug and tell me they need to send it in and there will be a two week wait, but if I’m having trouble getting email on my iPhone, they’d be happy to help.

I place the call and much to my surprise, they have a free slot at 4:45 that afternoon. Great. I pack the computer up and haul it in.

As expected, there are about 30 people being helped at the Genius Bar and other than a few laptops, they are all iPhones. I plop my giant iMac on the counter and wait, feeling quite out of place.

At 4:50 a nice person comes over and asks what the problem is. I tell him the machine won’t boot due to a disk error. He then proceeds to talk to me like I’m a 4 year old, explaining that a hard disk has this spinny thing in them and sometimes those can go bad.

Seriously.

I then tell him I’m a Mac developer (I probably rolled my eyes), at which point he actually seems relieved and switches to full on nerd mode. He plugs my machine into the store network and boots from there, then proceeds to run some fancy diagnostic stuff I don’t have access to. The good news is he doesn’t find anything physically wrong with the drive.

He connects the iMac to my laptop and we mount it as a external drive. Everything seems to still be there, so I spend the next half hour copying the Windows VM and the podcast to my laptop and we reformat the machine using a bunch of shell commands, while he’s happy to explain what is happening.

I ask why Disk Utility can’t just reformat the drive. He says the Apple Utilities haven’t caught up to the fusion drives and (politely) expresses some amount of frustration at this fact. I get the impression he’s done this a lot.

I pack up the newly reformatted machine and head home. Time Machine restored perfectly, I then pulled all the repos from git, and other than needing to reenter all my passwords, the machine is back like nothing happened.

I know you hear this a lot, but back up your shit. This story would not have had a happy ending if I didn’t back up everything obsessively. I run Time Machine for local backups and use Arq to keep offsite archives on amazon’s S3 storage (Time Machine can’t help you if your house burns down).

I did manage to restore Friday’s podcast recording, so I’ll try and have that edited and up tomorrow.

I lost a day, but I got a nice clean desk out of it, so I’ll call that a win.

– Ron

Text used with kind permission. Original contend here: https://blog.thimbleweedpark.com/crash

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Erreichbarkeit zwischen den Jahren

Liebe Kunden,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch bei uns herrscht festliche Stimmung. Ab dem 23.12.2015 bis einschließlich 03.01.2016 bleibt unser Büro unbesetzt. Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Warum sind (einige) Smartphones nicht so smart?

Etwas, was mich bei der Suche nach einem Nachfolger meines derzeitigen Handys massiv stört: der Akku.

Aber es ist nicht die Lauf- oder Gesprächszeit dabei, sondern die Tatsache, dass bei 16 in Frage kommenden Geräten nur 4 (vier) einen wechselbaren Akku haben. Bei den anderen ist er fest verbaut. Wenn der Akku also hin ist, kann man das Gerät entsorgen. Oft ist eine Reparatur wirtschaftlich nur wenig sinnvoll. Selbst wenn ich die mir auferlegte Preisgrenze entferne und die Modellvarianten zusammenfasse habe ich immer noch ein Verhältnis von 40:7

Das stört mich massiv. Warum machen die Hersteller so etwas? Ich möchte bitte die Möglichkeit haben meinen Akku zu wechseln. Im Zweifelsfall warte ich dann lieber noch ein Jahr.

Suchparameter  für das neue Smartphone: Android 4.4 oder neuer, +2GB RAM, +8GB Speicher, HD Display und Dual SIM. Da wird die Luft dünn.

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Der Nachwuchs muss her.

Über Kurz oder Lang werden wir viele Programmierer brauchen. Ähnlich wie eine zweite Fremdsprache, Führerschein und Grundkenntnisse am PC heute, werden wir in Zukunft auch viele Stellen haben, an denen Programmieren (zumindest in den Grundzügen) verstanden wird.

Wir müssen die Jugend für die Technik hinter der Technik begeistern, wenn wir keine hirnlosen Socialmedia Junkies haben wollen.

Ein Schritt in diese Richtung machen Samuel Brinkmann und Thorben Grodon mit ihrem Kickstarter Projekt „Jugend Programmiert Starter-Kit„. Ich bin über diesen Artikel bei heise auf die Jungs gestoßen und ich hoffe, ihr helft ihnen auch.

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NETZNEUTRALITÄT TÖTET … nicht.

Aber man kann es ja mal behaupten. Rettet das Internet.

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